Wind auf hoher See

von Norbert Rath

Wild peitscht der Wind die Oberfläche,
dass Wellenberge sich hoch türmen,
bis sie am Widerstand sich breche
und Gischtwolken noch weiter stürmen.

Weit draußen auf dem Meer beginnen
die wuchtig hohen Wassermassen
zu tiefen Tälern wie in Rinnen
sich rollend abschieben zu lassen.

Wenn solche Wogen landwärts brausen,
krachen als Brandung sie zum Strand,
oder sie rütteln, stürzen, sausen
auf Wellenbrecher oder Land.

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