Regenguss

von Norbert Rath

In einem kleinen Boot auf See,
wenn Wellen mit dir rauf und runter fahren,
und Wasser über Bord kommt, tut’s nicht weh,
doch wirst du leicht mal nass mit Haut und Haaren.

Und plötzlich platzt in sattem Guss von oben
der Regen wie aus Eimern auf das Wasser.
Die Wellen hören einfach auf zu toben
und werden spiegelglatt, doch du wirst nasser.

Da aber Regen, wie bekannt, nicht salzig,
spült es das Salz vom Deck und aus den Haaren.
Man ist nun pudelnass und fühlt auch kalt sich,
verstanden nur von einem, der’s erfahren.

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