

An vielen Stränden bringt ein Ritt
den Reiter weiter als sein Schritt.
Fußgänger kommen da nicht mit,
doch bleibt ’ne Spur nach jedem Tritt.
Die Spur verwischt sofort im Sand,
wer sie gemacht, bleibt unerkannt.
Doch wassernah an festem Strand
drückt ein Pferd Spuren wie an Land.
Ein Mensch kann dort auch leise treten,
auf festem Sand, nicht dem verwehten.
Spuren von schwereren Geräten
hat man sich vielerorts verbeten.

Ich bin Rentnerin, eigentlich ganz normal, aber auch ein bisschen verrückt. Mir ist das Reimen irgendwie in die Wiege gelegt, und jetzt, wo ich Zeit habe, lasse ich mich von Bildern zu Reimen inspirieren. Natürlich ergeben sich daraus Inhalte, die von Natur, zu Gesellschaft und anderen kleinen Fehlern reichen.
Tatsächlich sollte man die Gedichte ruhig zweimal lesen – oder mehrfach. Dann lohnt sich auch der Preis für die Bücher. Und die Bilder sind sowieso beachtenswert!