

Ein Streuner, mal ganz unbefangen
betrachtet, könnte manches sein:
einerseits der, den man verachtet,
geht er doch wahllos aus und ein.
Oder er strebt nach neuen Ufern,
weil er das Alte fade fand,
was innovativ, hoch zu bewerten,
mutig, mühevoll, markant.
So bist du, nimmst dein Leben eben
dort, wo die Streu liegt, in die Hand.
Nerven kostet’s, doch du zwingst es.
Hochachtung! Das ist allerhand!

Ich bin Rentnerin, eigentlich ganz normal, aber auch ein bisschen verrückt. Mir ist das Reimen irgendwie in die Wiege gelegt, und jetzt, wo ich Zeit habe, lasse ich mich von Bildern zu Reimen inspirieren. Natürlich ergeben sich daraus Inhalte, die von Natur, zu Gesellschaft und anderen kleinen Fehlern reichen.
Tatsächlich sollte man die Gedichte ruhig zweimal lesen – oder mehrfach. Dann lohnt sich auch der Preis für die Bücher. Und die Bilder sind sowieso beachtenswert!