

Ein Hafen fasziniert mit seinem Treiben.
Er ist die Schnittstelle zum weiten Meer.
Auch wer bevorzugt, doch an Land zu bleiben,
kommt gern zum Seeluftschnuppern einmal her.
Die Seeluft riecht man allerdings im Hafen,
in dem Container hin und her rangiert,
nicht wirklich, denn was die betrafen,
sind nur Geschäftsleute dran int’ressiert.
Es gab einmal den alten Fischerhafen,
in dem das Tuck-Tuck-Tuckern früh am Morgen
den Hobbysegler ließ nicht weiterschlafen.
Doch Fischer haben heute große Sorgen.
Romantisch ist der Hafen nur für Gäste,
die sich bei Sonnenschein am Treiben laben.
Bei Regenwetter ist vielmehr das Beste,
ein Häuschen oder Boot zum Schutz zu haben.

Ich bin Rentnerin, eigentlich ganz normal, aber auch ein bisschen verrückt. Mir ist das Reimen irgendwie in die Wiege gelegt, und jetzt, wo ich Zeit habe, lasse ich mich von Bildern zu Reimen inspirieren. Natürlich ergeben sich daraus Inhalte, die von Natur, zu Gesellschaft und anderen kleinen Fehlern reichen.
Tatsächlich sollte man die Gedichte ruhig zweimal lesen – oder mehrfach. Dann lohnt sich auch der Preis für die Bücher. Und die Bilder sind sowieso beachtenswert!