

Schiebt der achterliche Wind mit voller Kraft,
und das wilde Wasser wiegt das Boot noch mit,
muss man feinstens steuern, dass man schafft,
Kurs zu halten auf dem Wellenritt.
Manchen Mitsegler hat es schon getroffen.
Die Schaukelei geht mächtig auf den Magen.
Die See ist viel zu weit und viel zu offen.
Nie wieder wird er solchen Törn noch wagen.
Dem passionierten Segler aber leuchten
die Augen, wenn er übers Wasser gleitet.
Ihn stören die Klamotten nicht, die feuchten,
er nutzt den Wind, egal was der bereitet.
Er lässt sich schnell vom Winde weiter schieben.
Zur Not auch, wenn das Steuern schwer.
Er kann selbst einen Sturm noch lieben.
Ich lieb die Ruhe nach dem Sturm noch mehr.

Ich bin Rentnerin, eigentlich ganz normal, aber auch ein bisschen verrückt. Mir ist das Reimen irgendwie in die Wiege gelegt, und jetzt, wo ich Zeit habe, lasse ich mich von Bildern zu Reimen inspirieren. Natürlich ergeben sich daraus Inhalte, die von Natur, zu Gesellschaft und anderen kleinen Fehlern reichen.
Tatsächlich sollte man die Gedichte ruhig zweimal lesen – oder mehrfach. Dann lohnt sich auch der Preis für die Bücher. Und die Bilder sind sowieso beachtenswert!