

Wolkenbilder, malerisch verschwommen,
zeigen Dramen, die das Wetter schrieb.
Mancher hat davon was abbekommen,
wenn das Regenwasser mal nicht oben blieb.
Andere genießen Wolkenformen,
meinen auch, Gestalten zu erkennen.
Die entsprechen doch nur kurz den Normen,
sind gleich darauf schon anders zu benennen.
Glücklich ist, wer Farben unterscheidet,
und die ganze Breite der Palette sieht.
Pech für den, der unter Wetter leidet,
was allerdings auch ungefragt geschieht.

Ich bin Rentnerin, eigentlich ganz normal, aber auch ein bisschen verrückt. Mir ist das Reimen irgendwie in die Wiege gelegt, und jetzt, wo ich Zeit habe, lasse ich mich von Bildern zu Reimen inspirieren. Natürlich ergeben sich daraus Inhalte, die von Natur, zu Gesellschaft und anderen kleinen Fehlern reichen.
Tatsächlich sollte man die Gedichte ruhig zweimal lesen – oder mehrfach. Dann lohnt sich auch der Preis für die Bücher. Und die Bilder sind sowieso beachtenswert!