

Normalerweise steckt im Wort „Betonung“
der Ton, der die Musik macht oder nicht.
Der „gute Ton“ scheint sowas wie Belohnung.
Ein Misston fällt schon böser ins Gewicht.
Wenn Farben Ton in Ton sind, uni stur,
fehlt oft Betonung in dem Einerlei.
Kontrast macht erst lebendig die Struktur,
dem Auge wird gezeigt, was wichtig sei.
Warnung und Tarnung kennen wir von Tieren.
Zum Zwecke der Verbreitung eigner Art
dient prächtig Farbenschillern zum Hofieren.
Bei Menschen auch mitunter recht apart.
Auch Pflanzen locken an mit bunten Blüten,
die von Insekten anders als von uns gesehen.
Wir sollten möglichst viele Pflanzen hüten,
damit uns Farbenvielfalt bleibt bestehen.

Ich bin Rentnerin, eigentlich ganz normal, aber auch ein bisschen verrückt. Mir ist das Reimen irgendwie in die Wiege gelegt, und jetzt, wo ich Zeit habe, lasse ich mich von Bildern zu Reimen inspirieren. Natürlich ergeben sich daraus Inhalte, die von Natur, zu Gesellschaft und anderen kleinen Fehlern reichen.
Tatsächlich sollte man die Gedichte ruhig zweimal lesen – oder mehrfach. Dann lohnt sich auch der Preis für die Bücher. Und die Bilder sind sowieso beachtenswert!