

Frühmorgens in dem Wintermoor
lockt klare Luft den Reif hervor.
Weiß glitzernd biegt sich Gras und Ast
weil ihnen Eiskristall verpasst.
Die freien Wasserflächen spiegeln
den blauen Himmel, und versiegeln
das braune Moor mit glattem Eis.
Bei Schritten singt die Fläche leis.
Sonst ist es still, doch steigt die Sonne
und zerfließt die Glitzerwonne.
Dabei wird der Weg jetzt weich,
macht Leben möglich, hell und reich.

Ich bin Rentnerin, eigentlich ganz normal, aber auch ein bisschen verrückt. Mir ist das Reimen irgendwie in die Wiege gelegt, und jetzt, wo ich Zeit habe, lasse ich mich von Bildern zu Reimen inspirieren. Natürlich ergeben sich daraus Inhalte, die von Natur, zu Gesellschaft und anderen kleinen Fehlern reichen.
Tatsächlich sollte man die Gedichte ruhig zweimal lesen – oder mehrfach. Dann lohnt sich auch der Preis für die Bücher. Und die Bilder sind sowieso beachtenswert!