

Aus einem schönen, großen Baum
werden Bretter längs gesägt.
Äste sieht man danach kaum,
nur bei Brettern, die verlegt.
Dicke Bretter nennt man Bohlen,
und die Ast-Ansätze klaffen
deutlich, wie vom Baum gestohlen,
um Trittfestigkeit zu schaffen.
Der Baum, er bleibt, auch längst gestorben,
lange Zeit als Holz erhalten.
Genutzt, gepflegt oder verdorben,
je nach wechselnden Gestalten.

Ich bin Rentnerin, eigentlich ganz normal, aber auch ein bisschen verrückt. Mir ist das Reimen irgendwie in die Wiege gelegt, und jetzt, wo ich Zeit habe, lasse ich mich von Bildern zu Reimen inspirieren. Natürlich ergeben sich daraus Inhalte, die von Natur, zu Gesellschaft und anderen kleinen Fehlern reichen.
Tatsächlich sollte man die Gedichte ruhig zweimal lesen – oder mehrfach. Dann lohnt sich auch der Preis für die Bücher. Und die Bilder sind sowieso beachtenswert!