

Im Oktober kommt der Herbst mit Stürmen,
und der Strandkorb wird nun zugebrettert.
Menschen pflegen in die Stadt zu türmen,
nur von manchen wird’s hier abgewettert.
Solche Spinner sitzen nicht im Freien,
nein, sie stemmen sich dem Sturm entgegen,
können ungeniert auch lauthals schreien,
im Geheul kann man sich frei bewegen.
Keinen int’ressiert bei solchem Toben,
wenn außer dem Wind noch einer brüllt.
Keiner drückt dich runter, du bist oben,
weil die Luft dich tief mit Mut erfüllt.

Ich bin Rentnerin, eigentlich ganz normal, aber auch ein bisschen verrückt. Mir ist das Reimen irgendwie in die Wiege gelegt, und jetzt, wo ich Zeit habe, lasse ich mich von Bildern zu Reimen inspirieren. Natürlich ergeben sich daraus Inhalte, die von Natur, zu Gesellschaft und anderen kleinen Fehlern reichen.
Tatsächlich sollte man die Gedichte ruhig zweimal lesen – oder mehrfach. Dann lohnt sich auch der Preis für die Bücher. Und die Bilder sind sowieso beachtenswert!