

Am Ende des Weges steht wieder ein Baum,
und man meint, er stünde im Wege.
Trotz Weitblick erkennt man genaueres kaum,
und sei das Gehirn noch so rege.
So lebt man im Jetzt, wandert stets vor sich hin,
ohne jemals das Ende zu kennen.
Und deswegen ist jeder Tag ein Gewinn,
zu schade, um schneller zu rennen.
Auch Schattenseiten nimmt man in Kauf,
in Gewissheit, es wird wieder Licht.
Schritt um Schritt geht es weiter im Lebenslauf,
auch wenn noch kein Ende in Sicht.

Ich bin Rentnerin, eigentlich ganz normal, aber auch ein bisschen verrückt. Mir ist das Reimen irgendwie in die Wiege gelegt, und jetzt, wo ich Zeit habe, lasse ich mich von Bildern zu Reimen inspirieren. Natürlich ergeben sich daraus Inhalte, die von Natur, zu Gesellschaft und anderen kleinen Fehlern reichen.
Tatsächlich sollte man die Gedichte ruhig zweimal lesen – oder mehrfach. Dann lohnt sich auch der Preis für die Bücher. Und die Bilder sind sowieso beachtenswert!