

Wahrgenommen, doch nur flüchtig,
rennt vieles schlicht an uns vorbei.
Nur wer stehen bleibt sieht richtig,
wie und was hier Sache sei.
Aber man kann stehenbleiben
in einem Raum, an einem Ort,
und im Verharren Zeit vertreiben,
die weiterläuft. Dann ist sie fort.
Und dennoch lohnt das Innehalten,
weil man dann erfahren kann,
wie unsre Sinne uns Gestalten
begreifen lässt. Ich fang gleich an.

Ich bin Rentnerin, eigentlich ganz normal, aber auch ein bisschen verrückt. Mir ist das Reimen irgendwie in die Wiege gelegt, und jetzt, wo ich Zeit habe, lasse ich mich von Bildern zu Reimen inspirieren. Natürlich ergeben sich daraus Inhalte, die von Natur, zu Gesellschaft und anderen kleinen Fehlern reichen.
Tatsächlich sollte man die Gedichte ruhig zweimal lesen – oder mehrfach. Dann lohnt sich auch der Preis für die Bücher. Und die Bilder sind sowieso beachtenswert!